Bund unterstützt Ufersanierung des Berliner Doms

Am 22. Juni hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, die Ufersanierung des Berliner Doms mit 300.000 Euro zu unterstützen. Darüber freue ich mich besonders, denn insbesondere wegen einer Vielzahl von bundesweiten Bewerbungen konnte nur eine Auswahl an Kulturdenkmälern berücksichtigt werden. Die bereitgestellten Mittel stärken nicht nur Berlin als Kulturstandort, darüber hinaus sind sie ein gutes Signal an die Kirchen in Stadt und Land, dass ihr baugeschichtliches Erbe erhalten werden muss.

Zudem hat der Dom für Berlin eine besondere historische und geistliche Bedeutung. Als Oberpfarr- und Domkirche ist er der zentrale Ort des Kirchenlebens, für Staatsakte und Veranstaltungen. Mit 700.000 Besucherinnen und Besuchern ist der Berliner Dom ein Anziehungspunkt – nicht nur für Touristen. Daher freue ich mich sehr, dass endlich die fälligen Baumaßnahmen am Spreeufer stattfinden können stattfinden können und der Berliner Dom seine Rolle als Ort der Begegnung und des Innehaltens weiter erfüllen kann.

Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VI beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Somit stehen insgesamt 20 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz zur Verfügung, mit dem bundesweit 138 Denkmalschutzprojekte gefördert werden.